Home / News

Edelkastanie

Wer sind wir?

Projekte

Produkte

Events

Forschung

Bilder
Projekte
Verbundprojekt
Kastanienhaine
Zentralschweiz
PAKS
Ausstellung Kastanien-
kultur Schweiz
> Ausstellung
> Details
> Projektorganisation
> Sponsoren/Patronat
> Kontaktadressen
PAKS PLUS
Eventplattform Kasta-
nienkultur Schweiz
Kastanienweg
Partner
Kontakt
Sitemap
Home
Pro Kastanie Zentralschweiz

PAKS Ausstellung Kastanienkultur Schweiz
Details zur Ausstellung

Räumlichkeiten
Die Ausstellung ist in einem alten Tessiner Gebäude des Freilichtmuseums Ballenberg bei Brienz (Schweiz) untergebracht. Der hierhin gezügelte Gebäudekomplex aus Cugnasco (841), aus einer typischen Kastanienregion, erfüllt die thematischen Voraussetzungen für eine Ausstellung zur Kastanienkultur besonders gut. Der nordöstliche Hausteil des Gebäudekomplexes Cugnasco mit Küche unten und Kammer oben steht für die Ausstellung zur Verfügung. Diese bescheidenen Räumlichkeiten werden ergänzt durch Kastanienhaine, sogenannte Selven, die in der Tessiner Kammer durch das Freilichtmuseum angelegt werden. Hier, entlang des Selvenweges sind im Rahmen der Ausstellung vier Stationen mit Informationen zum Thema Selven angelegt. Auch ein Dörrhaus, das in unmittelbarer Nähe des Gebäudekomplexes geplant ist, wird zu gegebener Zeit der Erweiterung der Ausstellung zur Vefügung stehen. Weitere Synergien bestehen mit der in den anderen beiden Hausteilen des Gebäudekomplexes Cugnasco vorgesehenen Ausstellung zu Wohnkultur und Lebensweise der einfachen Landbevölkerung aus dem Tessiner Kastanien-Gürtel.





Zeitgemässe Ausstellungsdidaktik
Wenig Text. Erlebnisorientierung und Beschränkung auf wenige eindrückliche Exponate/Informationen/ Aktionen. Wenn möglich selbstredende und erlebbare Exponate. Infotafeln für ergänzende Hintergrundinformation. Ausstellungs- und Adressenprospekt für den an weiterführenden Informationen interessierten Besucher.

Eigenständige Einheiten
Die verschiedenen dezentralen Einheiten – Kammer, Küche, Selvenstationen, Dörrhaus – sind eigenständig verständlich und aussagekräftig (in sich abgerundete Teilthemen).

Einheitliches Design
Corporate Design (Symbol, Graphik, Schrift, Farben) auf Tafeln, Exponaten, Wegweisern, Flyern und Ausstellungsführer verbindet die vier räumlich getrennten Ausstellungselemente.

Inhalte

Bedeutung – Kammer im Obergeschoss
Im eigentlichen Eingangsraum der Ausstellung (mit direktem Zugang vom Weg aus) soll der Besucher für die Bedeutung der Edelkastanie sensibilisiert werden: Eindrückliche Exponate wie z.B. eine Schweizerkarte, mit Hinweisen auf Ortsnamen die auf die einstige Kastanienverbreitung hinweisen (auch Alpennordseite!) oder eine Tonstation mit verschiedenen Tondokumenten von einer Kastaniengeschichte, über Musik, bis zu aufgezeichneten Geprächen mit alten Tessinern ziehen die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Die eindrückliche Vielfalt lokaler Sorten spiegelt die grosse Bedeutung dieser pflanzengenetischen Ressource.

Impressum und weiterführende Information – Kammer im Obergeschoss
Angaben zur Realisation der Ausstellung (Initiantive, Finanzierung, Ausarbeitung) sind ebenfalls im Eingangsraum zusammengestellt. Zudem liegt ein Ausstellungsprospekt zum Mitnehmen auf, der eine Übersicht über die verschiedenen dezentralen Teile der Ausstellung gibt. Ein ergänzender Adressenprospekt enthält Hinweise und wichtige Kontaktadressen für weiterführende Informationen.

Produkte „alt+neu“ – Küche im Untergeschoss
Die vielfältigen Produkte von der Edelkastanie erleben derzeit ein Revival – neue Produkte ergänzen die Pallette an traditio-nellen Nutzungen. Aus der Küche duftet es einem nach auf offenem Feuer gebratenen Kastanien entgegen. Eine grosse Vitrine gibt einen Einblick in die Vielfalt von Kastanienprodukten. Eine Tafel zeigt anhand des Gebäudekomplexes Cugansco die vielfältige Verwendung des äusserst witterungsbeständigen Kastanienholzes.

Verarbeitung – geplantes Dörrhaus
Im Dörrhaus sollen in Zukunft die verschiedenen Verarbeitungsschritte der Kastanie aufgezeigt werden: Ernten, Dörren, Mahlen, Einmachen, Backen, Kochen. An bestimmten Aktionstagen sollen diese hier life und hautnah erlebt werden können.

Kastanienwald – Selve und Palina
Die Ausstellung integriert die vom Freilichtmuseum angelegten Selven und den „Selvenweg“. Die selbstredenden Exponate in Natura bilden die Basis dieses Ausstellungs-Themas und bieten dem Besucher ein Naturerlebnis der besonderen Art. Infor-mationstafeln an einzelnen Stationen erläutern interessante Aspekte der speziellen Bewirtschaftung in Selven oder in der auf die Holzproduktion ausgerichteten Kastanien-Palina.



Projektanpassungen

Um die bestehenden Rahmenbedingungen bestmöglich nutzen zu können, wurde das Projekt an neue Erfordernisse ange-passt (rollende Planung):

Ausstellungsteil Dörrhaus
Wegen der Absage der Eigentümerin konnten Transfer und Aufbau des geplanten Dörrhauses durch das Freilichtmuseum Ballenberg bisher nicht realisiert werden. Es ist schwierig abzuschätzen, wie lange es dauert, bis ein Dörrhausersatz gefunden wird. Sobald ein Dörrhaus gefunden ist, könnte im Rahmen eines Nachtragsprojekt die heutige Ausstellung um die geplanten Exponate zum Thema Fruchtverarbeitung erwei-tert werden.

Anlage von Selven
Die Anlage von Kastanienselven durch das Freilichtmuseum umfasst die Umwandlung von rund 0.6 ha Hochwald in Selven und Palina. Davon konnte in den Wintern 2003/04 und 2004/05 bereits ein Grossteil realisiert werden. Ergänzungs-pflanzungen und damit die Fertigstellung der gesamten Selvenanlage erfolgt im Winter 2005/06. Zwei der im Rahmen der Ausstellung vorgesehenen Selvenstationen konnten erst nach der zweiten Phase im Frühjahr/Sommer 2005 einge-richtet werden. Die Ausstellungstafeln für diese Stationen wurden bereits vorgängig produziert und solange eingestellt.

Mehraufwand und Einsparungen
Neben dem Fundraising ergab auch die Realisation erlebnis-orientierter Exponate beträchtlichen Mehraufwand gegenüber dem anfänglichen Budget. Entsprechend der Ausstellungs-konzeption sollten aber einige wichtige erlebnisorientierte Exponate unbedingt erhalten bleiben. Deshalb wurden andernorts Einsparungen vorgenommen: einerseits wurden die frei gewordenen Mittel für die Dörrhauseinrichtung für diesen Mehraufwand eingesetzt und andererseits wurden dafür Kürzungen bei den Rückstellungen für den Ausstellungs-unterhalt und bei der begleitenden Kommunikation (Arbeiten zum Projektabschluss) vorgenommen.

Projektabschluss
Wegen der Budgetkürzungen im Bereich begleitende Kom-munikation wurden entsprechende Arbeiten zum Projektab-schluss (Medienarbeit, Anregung zur Nutzung der Eventplatt-form) nicht realisiert und der Projektabschluss gewisser-massen vorgezogen. Mit der Idee eines Nachtragsprojektes zur intensiven Suchen eines Dörrhauses besteht die Möglich-keit diese Arbeiten im Rahmen des neuen Projekts PAKS PLUS zu realisieren.

Der Projektleiter: Andreas Rudow, 25. Mai 2005
   
Download
Der Prospekt zum Projekt Kastanienkultur in der Schweiz.
PDF-Datei (158 KB).
Download
Die Druckversion des PAKS-Schlussberichts fasst die wichtigsten Infor-mationen zum Projekt zusammen.
PDF-Datei (130 KB).
 
© 2003-2007 www.kastanien.net :: Updated 09.04.2009 :: Created by Coba