Pro Kastanie Zentralschweiz

Waldbau

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Hainmodule

Restaurationen und Neubegründungen

LU

 

 

H01 Tanzenberg Weggis  

2010-11

0.7 ha (+0.5 ha)

H01+ Tanzenberg erweitert

2014-15

0.7 ha

H02 Krämerstein Utohorn Horw

2010-11

0.4 ha (+1.1 ha)

H27 Stotzigweid Weggis

2010-11

0.5 ha (+1.7 ha)

H29 Plattenbänkli Vitznau

2009-10

0.6 ha

H30 Chesteneweid Weggis

2008-11

4.9 ha

H31 Mätzli Vitznau

2010-11

0.3 ha

H33 Gächrain, Meierskappel

2010-11

1.0 ha

H34 Zimmeriwald Luzern/Adligenswil

2008-10

2.9 ha

NW

 

 

H04 Vordermattliweid, Kehrsiten

2009-10

1.0 ha

H05 Schafrain, Kehrsiten

2010-11

0.6 ha

OW

 

 

H23 Turren Ried, Stalden

2010-11

1.2 ha

H38 Giglen Allmend, Stalden

2009-10

0.4 ha

SZ

 

 

H09 Rufiberg Sommerweid, Arth

2008-09

0.9 ha

H13 Chilenwald, Ingenbohl

2009-10

1.0 ha

H13+ Chilenwald Erweiterung

2014-15 0.5 ha

H44 Rotschuo Paradieshotel, Gersau

2014-15

2.0 ha (0.16 ha)

UR

   

H42 Birchi, Erstfeld

2014-15

0.4 ha

Gesamt

 

16.3 ha (+3.4 ha)*

 *Umgebungszone

Kastanienhain

 

Der Kastanienhain ist eine alte Nutzungsform, bei der sich drei Nutzungen ideal ergänzen. Kennzeichen ist ein lockerer Bestand grosskroniger Kastanienbäume zur Fruchtproduktion (ca. 50-65 Bäume/ha), die zusätzlich auch für die Holzproduktion dienen (Brennholz, Stammholz). Die lichte parkähnliche Bestockung ermöglicht darunter eine durchgehend geschlossene Kraut- oder Grasschicht und eine Unternutzung durch Mahd oder Beweidung.

Wie genau die ursprünglichen Zentralschweizer Kastanienhaine damals ausgesehen haben, wissen wir heute nicht mehr. Vermutlich waren sie aber den Kastanienselven der Alpensüdseite strukturell recht ähnlich. Unterschiede könnten darin bestanden haben, dass hier auch schon früher nicht nur mit Geissen, sondern auch mit Kühen beweidet wurde. Und wahrscheinlich gab es hier auf den Allmenden das für die romanisch geprägten Gebiete typische «jus plantandi» (privater Baumbesitz ohne Bodenbesitz) nicht, sondern eher eine gemeinsame flächige Nutzung durch die Korporationen – evtl. auch eine alljährliche Vergabe von Fruchtnutzungslosen an Familien oder Händler.